faded out plush toys, wooden box  © 2014-2015 Um körperlich geschlechtlicher Normierungen entgegenzutreten, soll hier erreicht werden, dass schon im Kindesalter Offenheit gegenüber der Diversität der Geschlechtlichkeit entwickelt wird. faded out zeigt somit die Vielfalt an körperlichen Geschlechtsmerkmalen und thematisiert das Fehlen von äußeren Geschlechtsmerkmalen an Spielsachen wie Plüschtiere. Symbolisch stehen diese Spielsachen für Menschen. Kuscheltiere wie z.B. Teddybären sind sehr „vermenschlicht“ designed worden und daher eignen sich Plüschtiere als Metapher für den Menschen. Die Kuscheltiere haben nun primäre sowie sekundäre Geschlechtsmerkmale. Abgesehen von Brüsten, Brustwarzen, Vulven, Penisen, Hoden und androgynen  Geschlechtsteilen sind ebenso Nabel und After hinzugefügt. Es geht nicht darum Geschlechtsteile hervorzuheben, sondern lediglich zu integrieren. Als das unsichtbare Geschlecht beschreibt die Autorin Mithu M. Sanyal das Weibliche. Die Vulva wurde mit gewaltiger Anstrengung verleumdet und daraufhin verleugnet, bis es zu der Auffassung kam, sie sei nicht der Rede wert, das meines Erachtens ebenso auf die Intersexualität von Menschen zutrifft und daher bei faded out zum Thema wird. „Denn, wie der indianische Schriftsteller und Pulitzerpreisträger N. Scott Momaday schrieb: „Wir sind unsere Vorstellungen. […] Unsere schiere Existenz besteht aus den Bildern, die wir uns von uns selbst machen […]. Das Schlimmste, was uns zustoßen kann, ist, dass es keine Vorstellungen von uns gibt.“ * * zitiert nach Sanyal, Mithu M. (2009): Vulva - Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts, Verlag Klaus Wagenbach, S. 12 Prev I Next 1/2 Manuela Picallo Gil home news Heu im Stecknadelhaufen faded out That´s all. stuhlen Schwarz auf Weiß... Exlibris Happy Holiday Uk-Serie bio about contact